Rassismus-Verstehen-Workshop
Rassismus-Verstehen-Workshop

Eine Zukunft ohne Diskriminierung

Mit der Expertin und Aktivistin Mandy wird im Rassismus-Verstehen-Workshop die persönliche Wahrnehmung geschärft. Ziel dabei ist, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer Rassismus zwischen den kreuz und quer verschachtelten Strukturen von Bequemlichkeit, Reichtum, Normen und Standards zu entdecken und zu verstehen vermag.

Offensichtliche Gewalttaten und Diskriminierungen gegenüber Schwarzen Menschen erzeugen einen internationalen Aufschrei, Ausschreitungen auf dem ganzen Globus und eine Welle der Solidarisierung – was sich wie das 18. Jahrhundert anhört, ist die Realität des Jahres 2020. Mittendrin Kinder und Jugendliche: Vor allem junge Generationen mobilisieren und kämpfen Seite an Seite für Gleichberechtigung aller Menschen.

Die Versklavung afrikanischer Menschen in der USA, Apartheid in Südafrika und Menschenzoos in der Schweiz sind längst Geschichte – weshalb also ist Diskriminierung mit Bezug auf «Rassen» überhaupt noch ein Thema? Eine Frage, die sich manche privilegierten Individuen stellen mögen, für weniger privilegierte, betroffene Personen jedoch völlig absurd ist. Weshalb?

Ein brisantes Fallbeispiel, welches die Aktualität von Rassismus unterstreicht, ist die Tötung des Afroamerikaners George Floyd vom 25. Mai 2020, welche sich in eine lange Historie von Rassismus auf der ganzen Welt einreiht. Schwarze Menschen, muslimische Menschen, Menschen of Color sind auch in der Schweiz von rassistischer Diskriminierung betroffen. Die Tötung Schwarzer Menschen durch die Polizei ist kein exklusives US-Phänomen. So wurde der Nigerianer Mike Ben Peter am 28. Februar 2018 während einer polizeilichen Drogenkontrolle in Lausanne getötet (renverse.co, 2018). Solche Vorfälle sind die Spitze des Eisbergs. Aber wie kommt es so weit? Was arbeitet der Spitze des Eisbergs zu?

Im Rassimus-Verstehen-Workshop schaffen engagierte Spezialistinnen und Spezialisten Klarheit, indem die Wahrnehmung geschärft wird, Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt und postkoloniale Theorien aufgeklärt werden.

Flexibel und individuell buchbar

Egal ob für eine Doppellektion oder für eine ganze Projektwoche, der Workshop kann ab zwei Lektionen für den von Ihnen festgelegten individuellen Zeitrahmen gebucht werden.

Institutionen

Das Workshop-Angebot und die darin vermittelten Inhalte werden entsprechend der Klassen-Grösse und dem Niveau angepasst. Dieser Workshop ist geeignet für:

Mittelstufe
Mittelstufe
Oberstufe
Oberstufe
Gymnasien
Gymnasien
Berufsschulen
Berufsschulen
Jugendhäuser
Jugendhäuser
Jugendheime
Jugendheime

Aufbau

Expertinnen und Experten, bringen einen Wissensschatz bestehend aus theoretischem und praktischem Wissen in die Klassenzimmer, wobei sich letzteres sowohl aus eigener als auch aus der Erfahrung Dritter zusammensetzt. In interaktiven Diskussionen und Gruppenarbeiten setzen sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer mit den eigenen Privilegien auseinander und hinterfragen diese. Ist es «normal», dass ich in privilegierter bin als mein Mitmensch? Weshalb stehe ich da, wo ich heute stehe?

Diese Fragen und viele weitere dienen dem Zweck, Rassismus zwischen den kreuz und quer verschachtelten Strukturen von Bequemlichkeit, Reichtum, Normen und Standards zu entdecken und zu verstehen. Ist dies gelungen, wird Wert darauf gesetzt, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer Rassismus als gesamtgesellschaftliche Herausforderung erkennt und sich davon nicht exkludiert. Nach Absolvierung des Workshops halten die Kinder und Jugendliche nicht Hammer und Meissel in Händen, um den Rassismus zerschlagen zu können, sondern erhalten eine Lupe, um hinter die Kulissen zu blicken und die Welt aus anderen Augen heraus betrachten zu können.

Theorie

Erfahrungs-Austausch

Dekonstruktion von «Rassen»-Theorien

Die Welt aus anderen Augen heraus betrachten

Praxis

Rassismus benennen

Rollenspiel

Selbstreflexion mal anders

Kursleitende

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